Fluoreszenzangiographie (FAG)
Die Fluoreszenzangiographie ist eine diagnostische Methode zur Beurteilung der Gewebedurchblutung des Augenhintergrundes.
Als Indikatorsubstanz nutzen wird in unserer Praxis Fluorescein, einen natürlichen Farbstoff, der über die Nieren ausgeschieden wird. Er kann sich auch kurzzeitig in Haut- und Skleren anlagern, hat jedoch in den meisten Fällen nach 48h den Körper verlassen.
Die Untersuchung ist insbesondere für Erkrankungen im Bereich der Augengefäße geeignet
diabetische Retinopathie
Gefäßverschlüsse im Bereich des Auges
Altersabhängige Makuladegeneration (AMD)
Ablauf:
Bringen Sie sich am Tag der Untersuchung bitte etwas zu trinken mit und planen Sie mindestens eine Stunde für die Untersuchung mit anschließender Auswertung und Therapiebesprechung ein.
zunächst legen wir Ihnen einen venösen Zugang am Unterarm, um den Farbstoff zu applizieren
Anfertigen von Aufnahmen der Netzhaut unter normalem Licht und mit rotfreiem Licht
Anfertigung einer durch das Blitzlicht der Kamera und spezielle Lichtfilter entstehenden Fluoreszenzaufnahme
Anfertigung weiterer sequentieller Fluoreszenzaufnahmen durch die Kamera. Dabei unterscheidet man eine "arterielle Phase" (nach etwa 20 Sekunden), eine "venöse Phase" (nach etwa 60 Sekunden) und eine "Spätphase" (nach 5 bis 15 Minuten).